Dienstag, 27. Oktober 2009

Free Aung San Suu Kyi

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Quelle: Gala.de & glamourvanity.com
Darauf will wohl auch Orlando Bloom aufmerksam machen und trat bei der Aftershow des U2 Konzerts in Pasadena mit einer Maske der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi auf.
U2 haben sich mehrfach für Aung San Suu Kyi eingesetzt und ihr den Song Walk On gewidmet. 2003 wurde sie bei MTV Europe Music Awards mit dem MTV Free Your Mind Award geehrt.

Aung San Suu Kyi ist Politikerin und setzt sich seit den späten 1980er-Jahren für eine gewaltlose Demokratisierung ihres Heimatlandes (Burma) ein. 1991 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Zu dem Zeitpunkt stand sie bereits zwei Jahre unter Hausarrest mit beinahe totaler Isolation.

Suu Kyi war durch das Schicksal ihres Vaters Aung San geprägt. Der General kämpfte erfolgreich für Burmas Unabhängigkeit von englischer Kolonialherrschaft, wurde aber 1947 kurz vor dem Ziel Opfer eines Attentats. Er wäre Burmas erster frei gewählter Präsident geworden. Ein Leben lang interessiert sie sich aber für ihn und sein Wirken.

Suu Kyis Leben ändert sich völlig, als sie 1988 zu ihrer todkranken Mutter nach Burma zurückkehrt - mitten in politische Unruhen hinein: auf den Straßen demonstriert das Volk für demokratische Reformen. Burmas “zweiter Kampf für Unabhängigkeit” (Aung San Soo Kyi) beginnt. Trotz Bedrohung durch Waffengewalt und Versammlungsverbot reist sie im Wahlkampf für die von ihr mitgegründete Nationale Liga für Demokratie, (NLD) durchs Land und predigt unerschrocken zivilen Ungehorsam. Ihren grandiosen Wahlsieg im Frühjahr 1990 ignoriert die politische Führung jedoch; Aung San Suu Kyi wird unter Hausarrest gestellt. 1991 erhält sie den Friedensnobelpreis - und die Welt wird endlich auf ihr Schicksal und das ihres Landes aufmerksam.

Nach sechs Jahren wird ihre Gefangenschaft unter strengsten Auflagen erstmals aufgehoben und sie kann ausländische JournalistInnen empfangen. Zwei Jahre später ist sie wieder in Haft. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich während der langen Gefangenschaft rapide, vor allem wegen der verheerenden Ernährung, denn sie nimmt kein Geld von den Machthabern an. Trotzdem lehnt sie jedes Angebot der Militärjunta ab, zu deren Bedingungen das Land zu verlassen. Um Burma in seinem Freiheitskampf treu zu bleiben, verzichtet sie sogar darauf, ihren todkranken Mann und ihre Söhne wiederzusehen. 1999 stirbt Michael Aris an Krebs.

Nach jahrelanger Gefangenschaft war sie nach nur einem Jahr in Freiheit am 31. Mai 2003 von der Militärregierung in Birma wieder unter Arrest gestellt worden.
(Bio teils von: fembio.org)

Links zum Thema:

Aufruf an die UN zur Befreiung von Aung San Suu Kyi
Actionburma.com
burmaaktion.de

1 Kommentar:

  1. Toll, dass Du auch über wirklich wichtige Themen berichtest.

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