Mittwoch, 10. April 2013

Unser Breiverweigerer....

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch von unserem kleinen Breiverweigerer und damit verbunden vom
"Baby-led-weaning" Beikost Konzept erzählen.

Schon in meiner Schwangerschaft mit Linus laß ich in der "Eltern" einen Artikel über Baby-led-weaning.
Bis dahin hatte ich mir eigentlich nie Gedanken über Alternativen zum Babybrei gemacht.
Bei Zoe-Sophie war es irgendwie ganz selbstverständlich das sie Brei bekommt - machen ja alle so!
Bei Linus-Maximilian war das ganz anders. Zum einen weiß ich heute das es natürlich nicht alle so machen, und zum anderen hat Linus mal so gar kein Interesse an püriertem Essen.

Bis zum 5. Monat wurde Linus voll gestillt. Da Linus in seiner motorischen Entwicklung sehr schnell ist konnte er schon früh selbstständig sitzen und saß dann auch oft schon mit am Tisch
Dementsprechen neugierig war er natürlich auf unser Essen. Supi! Beikoststart - DACHTE ICH.
Ungefähr zwei Tage hielt die Freude über die pürierten Möhren an - dann wurde gespukt was das Zeug hält.
Und so folgten zwei weitere Stillmonate und hier und da mal eine blanchiertes Möhrchen.
Zwischendurch immer mal wieder der Versuch ob er nicht doch was von unserem Möhren und/oder Pastinaken Brei will, welches wir derweilen in kleinen Eiswürfelbehälter eingefroren hatten.
Aber nein - alles in Breiform wurde und wird verschmäht.

Und so erinnerte ich mich an den Artikel in der Eltern zurück - und googelte.

Baby-led-weaning (deutsch: Babygeführtes Abstillen) bedeutet quasi Baby-gesteuerte Beikosteinführung. Das Kind nimmt sich selber WAS und WIEVIEL es will.
Natürlich gibt es ein paar grundlegende Regeln, aber dazu später mehr.
Das Konzept stammt von der Kinderkrankenschwester Gill Rapley. Beobachtungen zeigten ihr das Babys mit ca. 6 Monaten schon selber in der Lage sind zu essen. Stillen ist hierfür die perfekte Vorbereitung.
Gestillte Babys regulieren die Milchaufnahme selber - wenn sie keinen Hunger mehr haben trinken sie auch nicht mehr. Außerdem ändert sich der Geschmack der Muttermilch mit dem was die Mutter zu sich nimmt.
Dies bereitet das Kind schon auf die unterschiedliche Geschmacksrichtungen vor.
Blw nutzt die Neugier der Babys auf alles was neu ist - so wird essen zu einer Entdeckungsreise.


Hier nun Gill Rapleys 16. Regeln 
(übersetzt von unpüriert!)
  1. Biete Deinem Baby die Gelegenheit, an allen Familienmahlzeiten teilzunehmen. Du kannst damit beginnen, sobald es Interesse daran zeigt. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass es vor Ende des sechsten Lebensmonats in der Lage ist, sich selbst etwas von dem Essen in den Mund zu stecken.
  2. Dein Baby muss sich immer in einer aufrechten Position befinden, wenn es mit Essen experimentiert. Anfangs kannst Du es mit Gesicht zum Tisch auf Deinen Schoß setzen. Sobald es von der Entwicklung her in der Lage ist, Essen selbst in die Hand zu nehmen, wird es vermutlich auch bald im Hochstuhl sitzen können.
  3. Beginne mit Nahrungsmitteln in der Größe einer Babyfaust, die in Stiftform geschnitten sind (d.h. mit einem “Griff”). Soweit möglich und für das Kind geeignet, biete ihm dieselben Nahrungsmittel an, die alle anderen essen, damit es sich nicht ausgeschlossen fühlt.
  4. Biete eine breite Palette von Lebensmitteln an. Es besteht kein Grund, seine Erfahrungen in dieser Hinsicht einzuschränken.
  5. Dränge Dein Baby nicht. Es bestimmt die Geschwindigkeit selbst, mit der es isst und probiert. Lasse Dich vor allem nicht dazu hinreißen, ihm als vermeintliche “Hilfe” Essen in den Mund zu stecken.
  6. Erwarte nicht, dass das Baby von Anfang an auch tatsächlich etwas isst. Sobald es entdeckt hat, dass dieses neue “Spielzeug” nach etwas schmeckt und essbar ist, wird es beginnen zu kauen und zu schlucken.
  7. Erwarte besonders von einem jüngeren Baby nicht, dass es die angebotenen Stücke vollständig aufisst. Denke daran, dass sie erst noch lernen müssen, auch an Essen zu gelangen, das sich in der Faust befindet.
  8. Wenn das Baby ein Nahrungsmittel ablehnt, versuche es zu einem anderen Zeitpunkt nochmal. Oft schmeckt ihnen später, was sie ursprünglich abgelehnt hatten.
  9. Lasse Dein Baby beim Essen niemals alleine.
  10. Biete keine Lebensmittel an, die für das Baby eine Gefahr darstellen, wie etwa Erdnüsse.
  11. Biete kein Essen an, das zusätzliches Salz oder Zucker enthält, insbesondere keine Fertiggerichte oder Fast Food.
  12. Biete Wasser in einer Tasse an, aber erwarte nicht, dass das Baby auch Interesse daran zeigt. Insbesondere gestillte Kinder werden noch für einige Zeit ihren kompletten Flüssigkeitsbedarf über die Muttermilch decken.
  13. Bereite Dich auf das Chaos vor. Eine saubere Plastikunterlage unter dem Hochstuhl schützt den Boden und erleichtert das Saubermachen. Außerdem hat man so die Möglichkeit, heruntergefallenes Essen wieder anzubieten, so dass weniger verschwendet wird. Du wirst jedoch positiv überrascht sein, wie schnell das Baby lernt, einigermaßen sauber und ordentlich zu essen!
  14. Stille Dein Baby weiterhin nach Bedarf, wann und solange es will. Erwarte eine Veränderung bei den Stillmahlzeiten erst dann, wenn es größere Mengen fester Nahrung isst.
  15. Sollten in Deiner Familie Lebensmittelallergien oder Verdauungsprobleme bekannt sein, spreche zuerst mit Deinem Kinderarzt oder anderen Fachleuten, bevor Du mit der Beikost beginnst.
  16. Genieße es, Deinem Kind dabei zuzusehen, wie es sein Essen entdeckt – und wie es nebenbei ganz neue Fähigkeiten mit Fingern und Mund entwickelt.
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Linus verweigert nach wie vor alles in Breiform und so sind wir sehr glücklich mit dieser Methode.
Zum Essen gibt es immer ein bisschen Wasser aus dem Becher und später wird dann wieder gestillt.
Nach wie vor keine Flaschen (-milch) Erfahrungen im Hause Wunderlich.

Er mag: Melone, Birne, Mango, Orange, Gurke, Kiwi, Möhre, Kartoffel...
Er mag nich: Pastinake, Tomate, Gurke, Apfel....

Und das sind nur die Dinge die wir extra für ihn in Sticks schneiden und teilweise blanchieren.
Er bekommt auch schon einiges von unserem täglichen Essen mit. Natürlich nicht so gewürzt wie wir es essen - aber er hat zum Beispiel gestern auch was von den Kartoffeln mit Heringsfilet gegessen. *hihi*


So - und nun bin ich gespannt was ihr zu dem Konzept sagt?!???
Habt ihr vielleicht auch schon Erfahrungen damit gemacht?
Habt ihr auch Breiverweigerer an eurem Esstisch?
Freue mich über viele Kommentare mit euren Beikost Erfahrungen!



Links: 
Unpüriert - vom Knirps, der auszog, das Essen zu entdecken 
Babycenter - Artikel zum Thema Bel
Babybreifrei - ein Blog zum Thema Bel

P.S. Die tollen Tischsets sind von Krabbelmatte.com - aber daüber berichte ich die Tage mal! ;-)

Kommentare:

  1. Hallo :-)
    Bei uns war es dann eher wie bei Zoe. Mit dem Brei klappte alles wunderbar, so musste ich über Alternativen nicht nachdenken. Mia hat Breimäßig auch alles gegessen, ob Selbstgekocht, Glas oder jegliche Gemüsesorten. Nur bei Kartoffeln sperrte sie sich ne Weile. Aber auch ich gab ihr mal Gurke und Möhren so in die Hand, das fand sie klasse :-)

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  2. Lustig, wie viele erst beim 2. Kind auf BLW stossen ;) Bei Kind 1 habe ich mir noch monatelang die Mühe gemacht und Brei selber gekocht. Das Kind ass nur Miniportiönchen und oft nur Apfelmus. Es war mühsamst. Bei Kind 2 stiess ich auf BLW und war sofort überzeugt, v.a. weil es für mich so keine Arbeit mehr gab in Form von Breikochen und Löffeln. Ab und zu kamen Gläschen zum Einsatz, z.B. unterwegs, und in der Kita gabs hausgemachten Brei aber ansonsten gab ich ihr einfach alles auf den Teller, schnell auch genau das selbe wie wir hatten und so klappte es bestens. 6 Monate stillte ich voll und von da weg halt weiter nach Bedarf - bis heute (sie ist 15 Monate und hat noch NULL Zähne; hat Linus schon welche)? Esstechnisch geht aber bis auf rohe Karotten oder Äpfel praktisch alles. Ich habe mir auch NIE Gedanken über Allergien gemacht. Bei Kind 1 habe ich noch ewig die Pläne studiert, wann man was einführen soll und nach wie vielen Wochen etc. pp. Mit dem 2. Kind passierte einfach alles :)

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    1. Ja ja - beim zweiten ist alles anders ;-) *hehe
      Nein, Linus hat auch noch keine Zähne. Zoe hat auch erst kurz vor ihrem ersten Geburtstag ihren ersten Zahn bekommen. Scheinbar will Linus es ihr gleichtun ;-)

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  3. Ich habe nie mit Brei angefangen. Von Anfang an - durch Zufall - hat sich die BLW-Geschichte bei uns eingebürgert und es war gut so. Trotz fehlender Zähne (mit 9 Monaten sind es immer noch zwei Stück), hat unsere Kleine leidenschaftlich gelutscht, so gut es geht gekaut und ist mittlerweile eine Genießerin, die schon genau weiß, was sie vom Teller essen will und was ihr schmeckt. Vor allem weiß sie, wie sich die Lebensmittel anfühlen, wie sie riechen und so weiter. Das ist echt schön... Sie ist feinmotorisch sehr geschickt und ich glaube, das kommt auch daher, dass sie eben schon so lange ihre Sachen vom Teller aufpicken muss. Unsere Essenssituation macht jedenfalls uns allen Spaß. Behaupte ich jetzt einfach mal. :)

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    1. Linus hat auch noch keine Zähne - und bisher klappt es total super :-)
      Ich kann mir durchaus vorstellen das, dass selbstständige Essen die Feinmotorik fördert. Ein weiterer Vorteil ;-)

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  4. *ohje* Was es alles gibt!? Also wenn ich das in einer Babyzeitung oder Elternzeitung gelesen hätte, hätte ich das unter "schon wieder so ein Trend" abgelegt. Ich musste mir über sowas auch nie Gedanken machen, ich konnte nicht lange stillen (4 Monate), habe sie dann ca. einen Monat mit der Flasche gefüttert und so mit 6 Monaten fing sie sich an für das Essen auf unseren Tellern zu interessieren. Da sie ein Tragebaby war, war sie sowieso von Anfang an beim Essen dabei. Brei hatt sie gerne gegessen, aber nur eine kurze Weile, wir konnten rasch auf Stückchen im Brei umsteigen... Richtiges zum beissen/lustschen haben wir ihr immer angeboten. EIn stück brot. Ein bisschen Apfel. oder was wir gerade gegessen haben. Ich habe mir auhc keine Gedanken über Allergien gemacht. An sich finde ich die Methode interessant, aber ob ich das auch so machen würde!? Keine Ahnung!!!! (Also das sollt jetzt nicht böse klingen, oder so!^^) Ich schick dir liebe Grüße Dany

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  5. Da bin ich ja froh, dass meine beiden Rabauken Brei total toll fanden... Klar, war das Essen auf dem Tisch immer total interessant und leckerer als die Sachen, die im eigenen Tellerchen waren, aber richtige Breiverweigerer waren die Beiden nicht! Gemüse und Obst in Stick-Form waren natürlich total der Renner...vor allem beim Zahnen ;) Und das BLW-Konzept hört sich echt super an, auch für Breiesser keine verkehrte Sache wie ich finde ;)

    GLG Jenny von -RabaukenKinder-

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  6. Also bei uns ist es ein Mix aus allem ;)
    Leander ( 8 Monate & 1 Tag ) liebt seinen Brei, bekommt aber, wenn wir zusammen am Tisch sitzen, immer ein paar Sachen angeboten, die er so probieren kann.
    Anfangs hatte er gar kein Interesse daran ( erst mit ca. 6 1/2 - / Monaten ), dann hat er sich andauernd verschluckt, das war weder für ihn noch für uns schön. Daher sind wir es mit dieser Art & Weise des Essens eher langsam angegangen. Es wird immer besser.
    Vollgestillt wurde er 6 Monate.
    Flüssigkeitsaufnahme erfolgt hier im Moment ausschließlich über das Stillen. Flasche wird vehement verweigert, Trinklernbecher sind ein lustiges Spielzeug aus dem ab und an etwas rauströpfelt und der Becher selbst ist auch eher lustig, als das er das Wasser wirklich trinkt.
    Aber solange er zweimal am Tag gestillt wird, brauch er ja auch nichts anderes.

    LG Aline

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  7. Haha, ich kenn zwar die Methode nicht, aber es muss ja auch nicht alles einen Namen bekommen. Bei uns war das jedenfalls genauso wie beschrieben. Bis zu einem Jahr hat die Maus jeden Tag einen Liter Pre-Milch aus der Flasche bekommen und liebend gerne getrunken. Essen war zwar spannend und es wurde auch alles probiert aber Sattessen = Fehlanzeige. Erst langsam wurde es dann besser. Bei unseren Mahlzeiten hat sie selbstständig mitgegessen und wir haben langsam die Milchmahlzeiten reduziert. Auch heute mit 16 Monaten isst sie noch wie ein Spatz. Aber auch der Kinderarzt sagt, es ist alles in Ordnung. Es reicht, wenn das Kind viermal täglich eine Menge in der Größte seiner eigenen Handfläche zu sich nimmt, sagt er. Bei zweiten Kind würde ich mir auf gar keinen Fall wieder die Mühe machen, es ab dem 4. Monat wöchentlich mit Brei zu versuchen, wenn nicht gaaaaanz deutliche Anzeichen da sind, dass es diesen auch wirklich möchte.

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  8. Bei Sophia hatte ich alles ganz "normal" gemacht. Also ab 6 Monate Brei und dann irgenwann mal zwischendurch immer vom Teller.
    Als Lucas dann endlich 6 Monate war hab ich mich so gefreut. Endlich weniger stillen und mehr essen. Aber da hatte ich die Rechnung ohne den kleinen Raeuber gemacht, lach. Ich bin dann auch auf das BLW gestossen und ab dem 8. Monat gab es dann Fingerfood. Naechsten Monat wird er schon 1 Jahr (wo ist die Zeit geblieben) und er isst jetzt schon ganz gut mit. Ich koche auch nix extra fuer ihn, er bekommt genau das was wir auch essen. Ich salze unser Essen immer erst dann wenn er seine Portion auf dem Teller hat.
    Der grosse Nachteil ist halt das es wirklich eine riesen Sauerei ist. Wenn Lucas isst sieht der Tisch und Boden grauenvoll aus, ich muss jedes mal putzen, lach. Aber auch das wird vorbeigehen, und ich bin wirklich froh das ich mich mit dem Brei nicht abgemueht habe.

    LG, Katja

    P.S. Hab noch eine Frage Eva. Du hast mal geschrieben, das deine Kids keine Flasche bekommen haben. WIe hast du die Grosse den abgestillt? Lucas moechte einfach keine Flasche nehmen, und ich komme so langsam in Bedrängnis. Ich werd ab dem Sommer wieder arbeiten und muss dann auch Nachtdienste machen, ich hab keine Ahnung wie das gehen soll wenn wir immer noch stillen???

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    1. Liebe Katja,

      danke für deine Antwort.
      Freue mich sehr über die Erfahrungen anderer Mütter zu lesen.

      Das mit dem "abstillen"...mhm das wurde bei Zoe einfach immer weniger so kurz vor dem 1. Geburtstag. Dann hat es ja bei uns gebrannt und dann brauchte sie das zum einschlafen Abends wieder n bisschen. Und wann war irgendwann einfach vorbei.
      Während der Zeit haben wir aber schon ganz normal gegessen und Zoe bekomm immer Wasser aus dem Becher, und später dann halt Kuhmilch.

      Linus wird auch gestillt so wie er grad mag - ansonsten isst er hier mit und trinkt Wasser aus dem Becher. So mit 10 Monaten oder so gibts dann sicher mal das erste Schlückchen Kuhmilch.
      Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine "Kindermilch" mit Pulver anrühren müssen und bin sehr glücklich und zufrieden so. ;-)

      Denke das klappt auch wenn du wieder arbeiten gehst. Es wird weniger und es ist in dem alter ja nich mehr unbeidngt so das sie das stillen unbedingt brauchen.

      Wünsche Dir /EUCH alles gute - halt mich auf dem laufenden ;)

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    2. Vielen Dank fuer deine schnelle Antwort. Wir stillen jetzt eigentlich nur noch mittags zum Einschlafen und dann halt abends und nachts. Manchmal auch sehr, sehr oft, und ich wuensche mir oft ich koennte ihm die Flasche geben und dadurch mehr Schlaf bekommen.
      Also abends zum Abendessen trinkt der Kleine auch schon Vollmilch, aber nicht wirklich viel. Auch mit Wasser trinken tagsueber hat er es nicht so. Aber das war bei Sophia auch so, und dann so mit 18 Monaten hat es irgendwann klick gemacht und seitdem trinkt sie sehr viel tagsueber.
      Ich hoffe auch das er dann in den naechsten Monaten mehr isst und trinkt so dass er nachts die Brust nicht mehr braucht.
      Es haben aber jetzt auch schon einige gesagt, das es bestimmt klappt weil ich ja einfach nicht da bin, und er es dann so akzeptieren muss. Ich hoffe es sehr, will nicht das der Kleine leidet :-(
      Anfang Juni sind wir auf eine Hochzeit eingeladen und meine Mann kommt die Kids dann gegen Abend abholen. Der Plan war das mein Mann und ich mal eine Nacht alleine in dem wunderschoenen Hotel bleiben koennen. Aber mal schauen, falls es halt gar nicht geht wird meine Mama ihn dann später abends/nachts dann doch bringen muessen. Aber das waere dann schonmal der erste Probelauf.

      Achso, ich denke manchmal auch das er das Stillen nicht unbegingt als Essen braucht. Er braucht auch tagsueber sehr viel Aufmerksamkeit, ist am liebsten den ganzen Tag auf dem Arm. Und er hat bisher auch noch keine Nacht woanders als neben mir oder Papa geschlafen. Vielleicht klappt es also auch einfach wenn er bei Oma und Opa schlafen darf, lach. Mal schauen. Ich werde berichten!

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